Sonntag, 14. Oktober 2018, 16.30 Uhr

Werke von W. Huber, C. Salzedo, L.M. Tedeschi, F. Mulsant, C. Saint-Saëns, J. Massent und S. Köhler
Ruth-Alice Marino, Harfe und Stephan Breith, Violoncello

Eintritt frei, Spenden erbeten

 

Der bedeutende Komponist Bernd Alois Zimmermann bezeichnete das Violoncello als die Inkarnation der „vox humana“. Wenn sich dieses Instrument mit dem biblischen und archaischen Instrument der Harfe verbindet, kann es zu ungehörten Klangkombinationen kommen. Dieser Faszination sind aber nicht nur die Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts erlegen, sondern auch die Meister des 19. Jahrhunderts haben sich an den Möglichkeiten dieser intimen aber ebenso orchestralen Besetzung delektiert und der raffinierten Vielfältigkeit nachgespürt. Ob es nun Bernhard Romberg, Louis Spohr im Deutschland der Klassik, die Italiener Luigi Maurizio Tedeschi, Bellini, Zamara und Leoncavallo oder die Franzosen Marcel Tournier, Gabriel Verdalle, Jules Massenet und Camille Saint-Saens waren, dem Zauber der Harfe in Verbindung mit dem vielleicht erotischsten Streichinstrument, dem Violoncello, konnte sich keiner entziehen. Auch und gerade nicht die Komponisten der Moderne, sei es nun Ysang Yun oder Aribert Reiman, Günter Bialas, Valery Kikta, Mario Castelnuovo- Tedesco, Jean-Michel Damasse, Florentine Mulsant, Siegfried Köhler, Jan Koetsier, Lou Harrison oder auch der indische Sithar-Virtuose Ravi Shankar und viele andere mehr.

Sonntag, 11. November 2018, 16.30 Uhr

Nur düstern Frieden bringt uns dieser Morgen“
100 Jahre Kriegsende und kein Ende
Prof. Johannes Klaus, Rezitantion und Stephan Breith, Violoncello

Eintritt frei, Spenden erbeten

Sonntag, 9. Dezember 2018, 16.30 Uhr

Instrumentalwerke von J.S. Bach und G.F. Händel
auf historischen Instrumenten: Musica Laetitia

Eintritt frei, Spenden erbeten

Sonntag, 13. Januar 2019, 16.30 Uhr

„Dialog mit Ingeborg B.“
Susanne Pertiet, Rezitation und Stephan Breith, Violoncello
Texte von I. Bachmann, M. Frisch, H. W. Henze, P. Celan und U. Johnson
Musik von G. P. Telemannm, H. W. Henze, M. Reger und M. Weinberg

Eintritt frei, Spenden erbeten

Sonntag, 10. Februar 2019, 16.30 Uhr

Italienische Sonaten für Violoncello und Cembalo
von D. & A. Scarlatti, A. Vivaldi, G. Pergolesi, B. Marcello und L. Boccherini
Prof. Martin Lutz, Cembalo und Stephan Breith, Violoncello

Eintritt frei, Spenden erbeten

Sonntag, 10. März 2019, 16.30 Uhr

Werke von J. Stutschewsky, N. Paganini, A. Rolla und V. Meza
Marat Dickermann, Violine und Stephan Breith, Violoncello

Eintritt frei, Spenden erbeten

Karfreitag, 19. April 2019, 16.30 Uhr

Passionsmusiken aus dem Barock mit Musica Laetitia auf Originalinstrumenten

Eintritt frei, Spenden erbeten

Sonntag, 19. Mai 2019, 16.30 Uhr

Werke von C. Saint-Saëns, K. Höller, A. Piazzolla, J. Coltrane und J. Zawinul
Guido Helmentag, Orgel und Stephan Breith, Violoncello

Eintritt frei, Spenden erbeten

Sonntag, 16. Juni 2019, 16.30 Uhr

Werke von F. Gebauer, B. Kovács und E. Carter
Dörte Sehrer, Klarinette und Stephan Breith, Violoncello

Eintritt frei, Spenden erbeten

Sonntag, 25. Juni 2017, 16.30 Uhr

Werke von Bach, Henze, Marino, Telemann und Kühnel
Stephan Breith, Violoncello

Programm

Johann Sebastian BachSuite G-Dur für Violoncello solo BWV 1007
Ingeborg BachmannVor einem Instrument (1946)
Hans Werner HenzeSerenade für Violoncello solo (1949)
Georg Philipp TelemannFantasie F-Dur für Violoncello (Violine) solo TWV 40:24
Peter Francesco MarinoOyfn Pripetshok für Violoncello solo (2007)
August KühnelAria solo „Herr Jesu Christ, du höchstes Gut“ (1698)